Dateien im proprietären Format benutzen und austauschen
Proprietäre Formate sind heutzutage sehr verbreitet weil sie von einer großen Anzahl von Anwendungen, zum veröffentlichen oder zum editieren von Texten und Bildern genutzt werden. Ein proprietäres Format kodiert Daten derart, dass die Datei nur von der Anwendung geöffnet werden kann, mit der es auch erstellt wurde.
Im Gegensatz dazu garantiert ein offenes Format, dass eine Datei von jeder Anwendung geöffnet werden kann, die dafür geschrieben wurde.
Der Unterschied zwischen offenen und proprietären Formaten mag bei ausschließlich
lokaler Nutzung garnicht auffallen. Mit lokaler Nutzung meinen wir einen Anwender oder den Austausch in einer Gruppe von Anwendern, die sich auf ein Programm geeinigt haben, mit dem sie ihre Dateien bearbeiten.
Sobald es keine lokale Nutzung mehr ist, und Dateien
ausgetauscht werden (durch das Hochladen ins Internet, durch eine Veröffentlichung, durch das Verschicken als Anhang einer E-Mail, also in jeder Form der Kommunikation bei der Sender und Empfänger im voraus keine Übereinkunft über die zu benutzende Software getroffen haben), wird die Unterscheidung zwischen offenem und proprietärem Format zu einer entscheidenden Frage.
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